Wie lebt es sich so in Wien? Ist Wien wirklich so lebenswert wie immer alle behaupten? Aufreger, Lob und Tadel für die Stadt Wien und – nicht zuletzt – für jene die dafür verantwortlich sind – die Politiker.

Voll im trend: Bio-Kosmetika aus CBD

Warum ist CBD-Kosmetik gerade jetzt so im Trend?

CBD-Kosmetika sind im Moment der letzte Schrei. Der Grund für diese Popularität ist, dass immer mehr Menschen nach natürlichen, umweltfreundlichen Alternativen für die Schönheits- und Gesundheitspflege suchen. CBD ist solch eine Alternative.
In diesem Artikel besprechen wir, warum das Interesse an CBD-Kosmetika so stark gestiegen ist und was Sie wissen müssen, bevor Sie selbst auf den Zug aufspringen! Weiterlesen

Schnapskarten an einem Tisch mit 2 Spielern

Schnapsen: Alles, was Sie über das beliebteste Kartenspiel der Österreicher wissen müssen

Ob es sich um den Schlagerhit „Ana hat immer das Bummerl” von Horst Chmela aus den Siebzigerjahren oder um die „Bummerl-Edition” des Albums “’s klane Glücksspiel” der Austropop-Band Voodoo Jürgens handelt: Schnapsen ist ein Teil der Kultur Österreichs und hierzulande tief verwurzelt. Der bekannteste Schnapsen-Fan war wohl Edmund „Mundl“ Sackbauer aus der legendären ORF-Serie „Ein echter Wiener geht nicht unter“.

Doch wie gut kennen Sie sich wirklich im Schnapsen aus? Lohnt es sich, trotz der Pandemie mit dem Kartenspielen zu beginnen? Das werden Sie in Kürze erfahren.In diesem kurzen Überblick möchte ich Ihnen nämlich die 7 wichtigsten Fragen zum beliebtesten Kartenspiel des Landes beantworten.

Seit wann wird überhaupt geschnapst?

So genau lässt sich diese Frage aus heutiger Sicht leider nicht beantworten. Fakt ist, dass Schnapsen bereits seit Jahrhunderten gespielt wird und sich vor allem in Österreich und Ungarn bis heute großer Beliebtheit erfreut. Das Kartenspiel wird der sogenannten Bézique-Familie zugeordnet, zu der unter anderem auch Binokel und Klaberjass gehören.

Das österreichische Schnapsen geht auf das Spiel Sechsundsechzig zurück, das Mitte des 17. Jahrhunderts in Deutschland Einzug hielt. Einigen Historikern zufolge wurden die allgemein gültigen Regeln in einer Kneipe namens „Am Eckkamp Nr. 66“ erdacht.

Woher stammt die Bezeichnung Schnapsen?

Auch darüber herrscht in der Forschung keine Einigkeit. Zwei Theorien gelten jedoch am wahrscheinlichsten. Damals wie heute wurde beim Kartenspiel um ein alkoholisches Getränk gespielt, zumeist handelte es sich um einen kleinen Schnaps. Der Name „Schnapsen“ leitet sich dieser Theorie zufolge ganz einfach von Wort „Schnaps“ ab.
Die zweite Erklärung besagt, dass „Schnapsen“ auf dem Wort „Schnappen“ basiert, das „mit Trumpf stechen“ umschrieben werden kann.

Worum geht es beim Schnapsen?

In seiner ursprünglichen Form handelt es sich beim Schnapsen um ein Kartenspiel für zwei Personen. Zum Einsatz kommt ein Deck aus zwanzig Karten, wobei beim Austeilen eine Trumpf-Farbe, das sogenannte Atout, bestimmt wird. Dieses Atout steht in der jeweiligen Runde über allen anderen Karten.
Durch Stiche und Ansagen werden Punkte gesammelt. Wer zuerst 66 Punkte oder mehr erreicht, gewinnt die Runde. Pro gewonnener Runde gibt es Siegespunkte. Gesamtgewinner ist derjenige, der als erster sieben Siegespunkte verbuchen kann. Der Wiener Spielehersteller Piatnik hat an dieser Stelle eine ausführliche Regelkunde zur Verfügung gestellt.

Was ist ein Bummerl?

Beim Schnapsen werden nicht nur Siegespunkte, sondern auch Schlechtpunkte vergeben. Der Verlierer bekommt jeweils einen davon zugesprochen. Wenn ein Spieler in einer Runde überhaupt keinen Punkt erspielt, kassiert er sogar zwei Schlechtpunkte. In Österreich werden diese Schlechtpunkt als Bummerln bezeichnet. Der Ausdruck stammt aus einer Zeit, in der beim Schnapsen um Bierfässer gespielt wurde. Diese Bierfässer wurden damals nämlich als Bummerln bezeichnet.

Gibt es noch andere Spielvarianten?

Ja, die gibt es. Neben der ursprünglichen Form für zwei Personen gibt es auch Varianten für drei und vier Spieler. Vor allem in Österreich erfreut sich das Bauerschnapsen mit vier Personen großer Beliebtheit. Bei dieser Version treten jeweils zwei Spieler in festen Teams gegeneinander an.
Beim Bauernschnapsen müssen nicht 66 Punkte, sondern 24 Punkte pro Team erreicht werden. Weitere Informationen zum Ursprung des Spiels sowie zusätzliche Spielvarianten finden Sie hier.

Ist Schnapsen ein Glücksspiel?

Aus rechtlicher Sicht gilt Schnapsen hierzulande nicht als Glückspiel, sondern als Gesellschaftsspiel oder Geschicklichkeitsspiel. Das bedeutet aber nicht, dass man zum Gewinnen kein Glück benötigt. Vor allem die Verteilung der Karten zu Beginn jeder Runde spielt eine große Rolle.
Ebenso wichtig sind jedoch Konzentration, taktisches Talent und Erfahrung. Wer sich die bereits ausgespielten Karten merken kann, hat beispielsweise einen großen Vorteil gegenüber seinen Mitspielern. Dies erfordert jedoch hohe Konzentration.

Wie kann man während der Pandemie schnapsen?

Ein Besuch im Wirtshaus oder in gemütlicher Runde ist in Zeiten der Corona-Pandemie nicht ohne Weiteres möglich. Trotzdem muss niemand auf das beliebte Kartenspiel verzichten. Die Antwort lautet: Online-Schnapsen.

Sie benötigen dafür lediglich ein funktionstüchtiges Handy oder einen Computer mit Internetzugang.

Bereits seit mehr als zehn Jahren bietet der Marktführer Schnopsn.at seine Gratis-App zum Download an. Aufgrund von COVID-19 hat das digitale Kartenspiel in den vergangenen Wochen und Monaten einen neuen Boom erlebt, der auch in den kommenden Jahren anhalten dürfte. Tatsächlich gibt es nicht wenige Menschen, die erst durch die Pandemie auf das Kartenspiel aufmerksam wurden.

Täglich tummeln sich mehrere Tausend Mitspielern auf der Plattform, um miteinander zu zocken. Spieler können zwischen Einzelspielen und Turnieren wählen.

Ebenso ist aber auch ein Spiel um kleine Geldbeträge möglich, sie reichen von wenigen Cent bis zu ein paar Euro. Die dazugehörige Plattform des österreichischen Anbieters heißt Schnopsn Online und ist unabhängig von der Gratis-App nutzbar.

Link-Tipp: Online-Schnapsen bei www.Schnopsn.com

Kitesurfen Individual-Urlaube - Dominik & Alex aus Wien

Kitesurf-Experten mitten in Wien – Kiteriders Interview

Kiteriders Surfreisen wurde 2015 gegründet und hat sich mittlerweile zu einem der führenden Reiseveranstalter für maßgeschneiderte Kitesurfreisen und Kiteurlaube mit Sitz in Wien entwickelt. Kiteriders bietet aktuell sechs Reiseziele für Kitesurfer an.

Wie hat alles begonnen? Was sind die nächsten Ziele und warum macht es heute noch genau so viel Spaß wie am ersten Tag?
Diesen Fragen gehen wir heute im Interview mit den Gründern von „Kiteriders Surfreisen“ Alexandra Köb und Dominik Lindner nach.


Interview mit den Kitesurf-Experten aus Wien – Dominik & Alex

Frage: Ihr habt euer Reisebüro „Kiteriders Surfreisen“ in Wien gegründet. Auf den ersten Blick nicht gerade der Hotspot für Kitesurfer, mitten in Europa und nicht mal am Meer. Wie ist es dazu gekommen?

Alex: Ja das stimmt schon. Österreich ist jetzt nicht gerade das Mekka im Surfsport. Aber man darf auch nicht unterschätzen, dass wir in Wien den Neusiedlersee und einen der besten Kitesurfspots Europas in Podersdorf direkt vor der Haustüre haben. Da gibt es schon eine recht große Kitesurfcommunity.

Dominik: Am Neusiedlersee hat für uns selbst ja auch das Ganze mit dem Kitesurfen begonnen. Hier haben wir selbst vor Jahren Kitesurfen das erste Mal gesehen und auch hier am See gelernt. Später haben wir einfach gemerkt, dass es von der Kitesurf-Community hier am See eine große Nachfrage gibt, neue Kitespots zu entdecken. Und vor allem auch Kiten zu gehen, wenn es bei uns zu kalt ist, also im Winter. Aus der Idee heraus ist dann Kiteriders Surfreisen entstanden und hat sich dann nach und nach von der Community am See auf den gesamten deutschsprachigen Raum erweitert. Vor allem in der Schweiz und in Süddeutschland haben wir mittlerweile neben Österreich auch sehr viele Stammgäste.

Frage: Ihr seid ja nicht die ersten, die das machen. Was unterscheidet euch von den anderen Reiseveranstaltern?

Dominik: Auf den ersten Blick gibt es natürlich viele Veranstalter, die auch Kitesurfurlaube, Kitecamps oder Kitesurfreisen anbieten. Aber wenn man genauer hinschaut, sind die meisten Reisebüros reine Reisevermittler. Die stellen also einfach Pakete zusammen, verkaufen die dann und vor Ort kümmern sich dann Partnerhotels oder lokale Kiteschulen darum, die Reiseleistung zu erbringen. Bei uns läuft das ganz anders ab. Wir sind nicht nur Reisevermittler sondern selbst auch Veranstalter. Wir haben also vor Ort unsere eigenen Kiteschulen, unser eigenes deutschsprachiges Team und unsere eigenen Unterkünfte. Wir bieten also ein Komplettpaket aus einer Hand an.

Alex: Und was ganz wichtig ist, da wir alles aus einer Hand anbieten, können wir auch für die Qualität garantieren. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass eine Reise, die man bei einem normalen Reisebüro bucht von vornherein schlecht sein muss. Aber es liegt auf der Hand, dass diese Reisebüros nur so gut sind wie ihre Partner vor Ort die Reise dann abwickeln. Da wird man schnell als Gast zur Nummer. Genau das wollen wir nicht. Wir wollen wirklich jedem einzelnen Gast das beste Urlaubserlebnis garantieren. Und selbst, wenn mal etwas nicht zu 100% passen sollte, was einfach vorkommen kann, dann hat der Gast zumindest einen Ansprechpartner, der sich dann auch verantwortlich fühlt und sich rasch darum kümmert, damit der Kiteurlaub dann sorgenfrei weiter gehen kann. Das ist schon ein ganz wesentlicher Unterschied zum klassischen Reisebüro, selbst wenn es ein Spezialreisebüro für Kitereisen sein sollte.

Frage: Ihr habt mit einer kleinen Kiteschule in Montenegro gestartet. Mittlerweile gibt es sechs Destinationen. In welche Richtung wollt ihr Kiteriders Surfreisen weiterentwickeln und was sind eure nächsten Ziele?

Alex: Für uns war von Anfang an klar, bei Kiteriders soll die Qualität der Kitereise-Destinationen vor der Quantität stehen. Uns geht’s nicht darum möglichst viele Reiseziele anzubieten, sondern möglichst gute Reiseziele. Uns ist es wichtig, dass im Kiteurlaub für unsere Gäste einfach möglichst alles passt.

Dominik: Daher achten wir sehr darauf nur so viele neue Reiseziele für Kitesurfer anzubieten, wie wir und unser Team auch tatsächlich entsprechend unsere Qualitätsansprüche hinbekommen. Wir haben natürlich noch ein paar Ideen für neue Destinationen, es gibt ja so viele Top-Kitespots auf der Welt. Aber wir gehen das Schritt für Schritt an. Unser nächstes Projekt wird vermutlich, dass wir ein ganz neues Reiseformat ins Leben rufen wollen. Da wollen wir wechselnde Destinationen anbieten in Regionen, die man sonst nicht so auf der Landkarte als Kitesurfer hat. Das wird ganz sicher ein spannendes Projekt. Darauf freuen wir uns auch schon extrem.

Frage: Ihr bereist das ganze Jahr einige der Traumreiseziele, seid immer in der Sonne und im Warmen. Aber was sind die Einschränkungen in eurem Beruf und würdet ihr euch noch mal für diesen Weg entscheiden?

Alex: Natürlich bringt der Job auch Einschränkungen mit sich. Wir sind das ganze Jahr viel unterwegs und es ist schwieriger seine Familie und Freunde zu Hause regelmäßig zu sehen. Und es gibt auch die Tage, wo man einfach genug vom Strand hat und gerne mal auf der Couch liegen würde, draußen dem Regen zuhören und einfach Netflix schauen will. Aber diese Tage sind die Seltensten.

Dominik: Wir sind absolut froh, dass wir das machen können, was wir lieben. Vor allem, dass wir unsere eigene Leidenschaft fürs Kitesurfen mit so vielen Menschen teilen dürfen und diese Leidenschaften auch weitergeben können. Das ist schon was ganz Besonderes an diesem Job. Ich muss ehrlich sagen, dass wir uns heute noch genauso freuen, wie am ersten Tag, wenn ein Kiteschüler seine ersten Startversuche erfolgreich geschafft hat und einfach strahlend aus dem Wasser kommt. Dann haben wir jemandem einen schönen Urlaub bereiten können. Das ist ja unser Anspruch und nicht zuletzt auch unser Job. Und genau das macht uns Freude.