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Wie schwierig es ist, einen guten Frauenarzt zu finden

Ärztinnen und Ärzte verkörpern für mich auf physischer Ebene das, was gute Freundinnen und Freunde auf mentaler Ebene sind: Menschen, denen ich mich mit Wertschätzung und Zuversicht – im wahrsten Sinne des Wortes – getrost anVERTRAUEN kann. Einen besonderen Stellenwert spielen in meiner Erfahrung diesbezüglich Frauenärztinnen und Frauenärzte, da sie Teile meines Körpers unter die Lupe nehmen, die ich auf diese Weise selbst meinem engsten Freundeskreis vorenthalte. Frau zeigt ihr Innerstes einem Menschen, den sie praktisch kaum kennt. Um ein Vertrauensverhältnis zwischen beiden Personen aufzubauen, ist es deshalb besonders wichtig, eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen zu finden, die/der sich bereits im Vorgespräch und auch beim Untersuchen selbst ausreichend Zeit nimmt.
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Von Liebesg’schichtn & Dating-Sachen

Während meine Großeltern von ihren Familien miteinander verkuppelt bzw. „verheiratet“ wurden,  suchten sich meine Eltern glücklicherweise einander freiwillig aus. Sie wuchsen einige Kilometer voneinander entfernt in kleinen Dörfern auf und lernten sich 17 bzw. 22-jährig beim Volkstanzen kennen und lieben. Drei Kinder bzw. 39 Jahre später sind sie noch immer ein Paar.
Eine Generation später unterscheiden sich meine Liebesg’schichtn in einem Punkt deutlich von denen meiner Vorfahren: das World Wide Web ist mit seinen unendlichen Weiten und Möglichkeiten oft (in)direkt Teil der Story.

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Stylight – Modesuche mit Herz und Pfiff

Besonders Frauen sind ständig auf der Suche nach neuesten Fashion-Trends. Das Modeportal Stylight kann Abhilfe schaffen. Mit einem Mix aus Shopping-Portal und Fashion-Community sind die Macher an den Start gegangen und können sich seither über mangelnde Mitgliederzahlen nicht beschweren. Stylight bündelt mehr als 90 Mode-Shops von Asics bis Zalando und bietet eine Auswahl aus über 400.000 Modeartikeln.
Das Kernstück ist die integrierte Heartbeat-Funktion, die wie der Gefällt-Mir-Button bei Facebook funktioniert. Bei Stylight ist es allerdings ein Herz, dass User ihrem Lieblings-Look oder den Styles anderer User schenken können. Stylight ist Fashion-Finder und E-Commerce in einem Paket. Wer Lust auf ein tolles Outfit hat, findet sich in den übersichtlich platzierte Kategorien schnell zurecht.
Die Suchfunktionen sind umfangreich und User können direkt auf einen Designer-Shop klicken oder gezielt nach Schuhen, Taschen oder Shirts suchen. Text- und Bildsuche vereinfachen das Prozedere, eine Sortierung nach Marke, Größe, Farbe oder Preis ist ebenfalls möglich. Stylight ist clever. Suchanfragen werden gespeichert, sodass nach einer Weile ein persönliches Fashion-Feed entsteht, ein virtueller Kleiderschrank, der alle Outfits listet, die gefallen.

Effizientes E-Commerce

Auf Stylight tummeln sich etliche Modells und Designer, die auf der Plattform ihre Styles präsentieren. User können nach Twitter-Manier diesen Leuten folgen oder ein Herz für die fesche Bluse und die stylischen High Heels verteilen, die Modell Anna Kurkova oder Designer Boris Entrup in ihrem Profil vorstellen. Die Community bietet Fashion-Bloggern und allen Modeverrückten die Möglichkeit zu regem Austausch. Erst shoppen, dann plaudern oder umgekehrt. Besonders eifrig Blogger können an diversen Wettbewerben teilnehmen, beispielsweise sich zum „Blogger of the month“ küren lassen.

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Parkett ist nicht gleich Parkett!

Eins chöner Fertigparkett-Boden aus Eiche mit einigen Einrichtungsgegenständen

Bild: Eichen Parkett von Wohngesund

Als wir Anfang 2012 in unsere neue Genossenschaftswohnung eingezogen sind, waren wir sehr erfreut über unseren neuen Eichen Parkettboden. Richtiges Parkett wirkt eben viel natürlicher und ist auch wärmer als ein vergleichbarer PVC oder Teppichboden. Doch bei der Auswahl des Parketts gibt es einige wesentliche Dinge die man beim Kaufentscheid beachten sollte:

  • Wird der Parkettboden aus heimischem Holz (z.Bsp.: Eiche) hergestellt? Besonders für ökologisch bewusste Holzfussboden Liebhaber ein entscheidendes Kriterium.
  • Ist das Holz für den Parkett FSC-zertifiziert?
  • Angebote vergleichen. In Österreich gibt es 3 nennenswerte Parkett-Händler: Wohngesund, Parkettachse und Weitzer Parkett. (einfach mal googeln)
  • Stammt das Rohholz für den Parkettboden aus ökologisch nachhaltigem Anbau?
  • Wie lange ist die Garantie? Ist die Verlegung des Parketts im Preis inbegriffen? – hier gibt es oft sehr viel Verhandlungsspielraum bei der Angebotslegung.

Wir sind mit unserem Eichen Parkett als Boden in der Wohnung eigentlich sehr zufrieden. Auch die Möbelstücke und die Arbeitsfläche der Küche haben wir passend dazu – als Eiche – gewählt.

Alternative zu Parkett?

Korkböden! Korkparkett kommt immer mehr in Mode und ist aus ökologischer Sicht sehr attraktiv. Ein Korkboden hat eine leicht dämpfende Wirkung, schont somit die Gelenke und den gesamten Bewegungsapparat.
Ein Boden aus Kork wird nämlich aus der Rinde der Korkeiche hergestellt. Die Rinde wird von der Korkeiche sorgfältig abgeschält, ohne dass der Baum dabei selbst zu Schaden kommt. In Portugal hat diese Prozedur eine lange Tradition. Nach der Korkschälung einer Korkeiche dauert es dann 9-10 Jahre, bis die Rinde der Korkeiche erneut „abgeerntet“ werden kann. Korkeichen werden mitunter bis zu 200 Jahre alt.

Für welchen Parkett sie sich auch immer entscheiden. Es macht Sinn sich vorher genau zu informieren und die Vor- und Nachteile jedes Bodens genau abzuwägen. Letztendlich ist der Boden eine Entscheidung auf dem man dann die nächsten 20 Jahre leben muss.

Eurogate - Passivhaussiedlung

Vom Leben im Passivhaus – „NACHHALTIG“ und „GÜNSTIG“ als Werbegag?

Als „Europas größte Passivhaussiedlung“ wird das „Eurogate“-Gelände im 3. Wiener Gemeindebezirk von Politik und Medien gerne bezeichnet. Was versteckt sich hinter der Niedrig-Energie-Fassade? Wie generieren sich Kosten und Wohnqualität in der Praxis? Erfahrungen einer Bewohnerin.

Eurogate - Passivhaussiedlung

Optisch sind die Unterschiede zwischen unserer alten Wohnung im klassischen 60er-Jahre Baustil und der neuen Niedrig-Energie-Genossenschaftswohnung auch für Laien sofort zu erkennen: Statt herkömmlichen Heizkörpern an den Innenwänden sorgen Belüftungsschlitze oberhalb der Türen und im Wohnzimmer für warme Temperaturen. Während wir vor dem Umzug noch auf eine Gastherme angewiesen waren, ersetzt nun die sogenannte kontrollierte Wohnraumbelüftung / Komfortlüftung die fossile Heizung. Diese Lüftungsanlage sorgt für eine hocheffiziente Wärmerückgewinnung, bei der die Wärme der Abluft dazu verwendet wird, neue Zuluft vorzuwärmen. Aufgrund der lüftungstechnischen Anlagen, die zum Teil über der Decken in den Nebenräumen angebracht sind, unterscheiden sich die Raumhöhen innerhalb der Wohnung – während die Aufenthaltsräume bei uns eine Höhe von 2,57 Meter aufweisen, sind Vorraum, Gang und WC nur 2,22 Meter hoch. Dieser Umstand hat mich von Anfang an nicht gestört und fällt mir im Alltag auch nicht auf, jedoch hat der stetige Luftaustausch durch die Belüftungsanlage einen eigenwilligen Nebeneffekt: trockene Luft. Es riecht in der Früh zwar nicht mehr muffig im Schlafzimmer, dafür trocknen allerdings die Lippen aus.

Achtung Kostenfalle…

Das Wort „Passivhaus“ wird oft automatisch mit niedrigen Kosten assoziiert – dementsprechend gingen auch wir von niedrigeren Kostenbeiträgen aus. Und tatsächlich: laut einer Hochrechnung ersparen wir uns jährlich zirka 240 Euro an Heizkosten, allerdings sind die Betriebs- und Wartungskosten in einem Passivhaus aufgrund von regelmäßigen Kontrollen, Filterwechseln usw. höher als in anderen Wohnhäusern. Darüber hinaus hat uns im Besonderen die hohe Akontierung von „Energie Comfort“ überrascht: wir wurden mit einer Einstufung von 1,10 €/m² Wohnfläche monatlich konfrontiert – und das „nur“ für Warm- und Kaltwasser sowie die Zählermiete. Laut dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) sind diese Preise überhöht und nicht nachvollziehbar, wie in Zeitungsartikeln (siehe weiterführende Links) nachzulesen ist.

Resümee:

Wir fühlen uns wohl im Eurogate, jedoch betragen die Energiekosten (Strom, Heizung, Warmwasser, Kaltwasser sowie die Fixkosten der Fernwärme) für 94 m² hochgerechnet insgesamt 1.848 € im Jahr. Im Vergleich dazu mussten wir im vorherigen 70er-Jahre-Bau (mit Gasheizung) für 114 m² nur 1.100 € zahlen.

Fernwärme scheint abzuzocken – und dies gilt vor allem für Passivhäuser, denn die Fixkosten überschreiten dort oft die Energiekosten an sich.

Mithilfe von Schlagwörtern wie „Nachhaltig“ und „Günstig“ werden Wohnungssuchenden Passivhäuser schmackhaft gemacht, wobei die hohen Betriebs- und Fixkosten oft nicht erwähnt werden. Deshalb ist es wichtig, für Aufklärung zu sorgen bzw. die Kostenpolitik der Energielieferanten zu hinterfragen.

„Nachhaltigkeit“ ist für mich ein Modewort; ein Verkaufsschlager; eine Worthülse, um den Konsumierenden ein gutes Gefühl zu vermitteln und die Ware besser verkaufen zu können. Wo ist ihr Anfang, wo ihr Ende?

Ein anzustrebendes Ziel im Wohnungsbau wären für mich Gebäude, die möglichst unabhängig von fossilen, externen Energieträgern sind. Können als Beispiele Sonnenkollektoren / Photovoltaik genannt werden? Gibt es eine Lobby, die „nachhaltig“ dagegen arbeitet? Was sind eure Meinungen und Erfahrungen?

Ein Leben im Passivhaus – es bleibt spannend.

 

Weiterführende Links:

http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wzwien/stadtleben/25309_Hohe-Heizkosten-im-Sparhaus.html

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/international/160934_VKI-klagt-Mischek-Tochter-Wiener-Heim.html

http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wzwien/stadtpolitik/391666_Neuer-Spar-Tarif-drueckt-Heizkosten.html

http://www.nextroom.at/article.php?id=35968 (Standardartikel, 06.06.2012)

 

Couchsurfing collage

Vienna is Calling you!

Was hat eine Weinverkostung, eine gratis Umarmung, ein veganes Picknick und eine Friedhofstour mit der Fußball EM gemeinsam? Sie alle sind Teil des abwechslungsreichen Programmes von Vienna Calling .

Zum vierten Mal ladet die Wiener Couchsurfing Community von 6. bis 10. Juni 2012 im Rahmen von Vienna Calling dazu ein, ihre zahlreichen Events, Tours & get-togethers mitzuerleben. Spannend wird der Ruf aus Wien nicht nur für Couchsurferinnen und Couchsurfer aus aller Welt, sondern auch für Wiener und Wienerinnen selbst.

Hörst den Sound?
Als Auftakt dient am 6. Juni die Welcome Party (gratis Eintritt) im „Replugged“, bei der einige Bands ihr Bestes von sich geben.

Hörst du‘s brutzeln?
Als traditionelles Event-Fundament dient „the Base“ am Donauufer. Ein großer Griller steht bereit, um Mitgebrachtes zum Brutzeln zu bringen – für Aktivitäten wie Workshops, Spiele, Wettbewerbe, Sport usw bietet die Wiesn der Wiener Donauinsel reichlich Platz.

Willst du mehr?
Der Link zum  Programm: http://www.vienna-calling.net/program
Programm & Wegbeschreibungen zu den einzelnen Events als PDF-Download

Was kostets?
http://www.vienna-calling.net/wristband

Viel Vergnügen @ Vienna Calling 2012!

Seilziehen auf der Donauinsel - nur eine der vielen Aktivitäten bei Vienna Calling

Klettern auf urbanem Gelände in der Stadt- Urban Bouldern

Urban Boulder Cup 2012

Unter dem Namen „The Crux“ fand gestern (nach 2011 bereits zum 2ten Mal) das Kräftemessen der besten Urban Boulder-Kletterer Wiens statt. Urban Boulder steht für „urbanes Klettern“. Im Gegensatz zum „klassischen“ Klettersport der meist in der Natur, bzw. eben ausserhalb der Ballungsräume betrieben wird, nutzt man beim Urban Boulder Gebäude und Steinwände, U-Bahn Bögen oder sonstige Stahlkonstruktionen für knifflige Kletterrouten mitten in der Stadt. Die Stadt hat eben viel zu bieten. Nicht nur für Touristen, sondern auch für Klettersportler.

Klettern auf urbanem Gelände in der Stadt- Urban Bouldern, Foto: Paul Zeiner

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